Runder Tisch

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02.04.2017 – Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (KJSG)

Der Pfad-Bundesverband e. V., der Bundesverband behinderter Pflegekinder e. V., die Agenda-Pflegefamilien und das Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien haben gemeinsam eine Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz KJSG) erarbeitet und an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geschickt.

Referentenentwurf zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG



14.11.2016 – Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe aus der Sicht der Pflegefamilienverbände


Die bundesweit sehr unterschiedliche Ausgestaltung von erzieherischen Hilfen ist seit langem bekannt. Insbesondere der Bereich der Vollzeitpflege ist davon stark betroffen. Das bezieht sich nicht nur auf die materielle Ausstattung der Hilfen, sondern auch auf die Qualität in der Vorbereitung und Begleitung der Pflegefamilien. Das Dialogforum Pflegekinderhilfe, in dem auch der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände vertreten ist, beschäftigte sich intensiv mit vielen Fragestellungen im Kontext von Pflegekindern und ihren Familien. weiter…


18.08.2016 – Haftpflichtversicherung = Schadensregulierung?

In einer Stellungnahme „Haftpflichtversicherung = Schadensregulierung?“ verweist der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände auf die Probleme bei der Regulierung von Schäden, die durch Pflegekinder verursacht wurden Es geht bei der nun entstandenen Diskussion von möglichen Schäden von Pflegekindern nicht um grundsätzlich alle Schäden. Pflegeeltern können sich gegen Schäden sowohl über ihre Haftpflichtversicherung (gegenüber Dritten) als auch gegenüber Schäden in ihrer Familie (Binnen-Haftpflichtversicherung) versichern.
Es geht um die Schäden, die laut BGB nicht versicherbar sind – bei Schäden durch Kinder unter 7 Jahren, und bei Schäden durch Minderjährige, die mutwillig herbeigeführt wurden.


20.02.2016 – Gastfamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Familien, die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ein Zuhause geben, brauchen eine solide Vorbereitung und besondere Unterstützung. Die Erfordernisse aus Sicht der Pflegefamilienverbände haben wir in „Gastfamilien als differenziertes Angebot der Vollzeitpflege für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ erarbeitet.


03.09.2015 – Experten/Expertinnen-Runde“

Dialogforum Pflegekinderhilfe – Neue Initiative zur Qualifizierung und Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFSJ) hat im März 2015 die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Stärkung der Kinderrechte“ eingesetzt, deren erste Arbeitsphase sich der Qualifizierung der Pflegekinderhilfe widmen soll. Hintergrund sind die (erneuten) Beschlüsse der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) vom Mai 2014 zur Weiterentwicklung bestmöglicher Rahmenbedingungen in der Pflegekinderhilfe.

An diesen Experten/Expertinnen-Treffen nehmen Delegierte vom „Runden Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände“ aktiv teil. Sie werden regelmäßig eingeladen und bringen so auf politischer Ebene die Belange und Forderungen unserer Mitglieder ein.

Weitere Informationen hier „Dialogforum Pflegekinderhilfe – Stand Dezember 2015

 


21.03.2015 – Vormundschaft für Pflegekinder“

Bei diesem Treffen hat der „Runde Tisch der Pflege- und Adoptivfamilienverbände“ ein Positionspapier zum Thema „Vormundschaft für Pflegekinder“ erarbeitet.

 

Grundlage war u. a. das vom „Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz“ am 13. Oktober 2014 veröffentlichte  Eckpunktepapier zur weiteren Reform des Vormundschaftsrechts.

Mit dem Gesetz zur Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts vom 14.04.2011 wurden wesentliche Voraussetzungen im BGB und im SGB VIII geschaffen, die einem Kind/Jugendlichen einen persönlicheren und intensiveren Kontakt mit seinem Vormund ermöglichen.

Im zweiten Schritt der Vormundschaftsreform soll die Subjektstellung des Kindes/Jugendlichen (Mündel) stärker im BGB verankert werden.

Das Positionspapier  soll in die Diskussion der Expertengruppe, die die Reform im Vormundschaftsrecht vorbereitet, eingebracht werden.  Wir erwarten eine weitere positive Entwicklung im Vormundschaftsrecht.


20.09.2014 – Kontinuität und Sicherheit“

Es wurde ein Rückblick auf den 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Berlin gehalten – siehe Bericht des LV-Pfad-Niedersachsen, die Beiträge der vier Bundesverbände des Runden Tisches sowie eine Presseerklärung.

LV. Nds. Bericht DJH

Agenda Workshop

 BAG KiAP Workshop

BbP Workshop

PFAD Workshop

Presseerklärung

 

Weiterhin hat der Runde Tisch, angeregt durch die Vorschläge der Bundesfamilienministerin Schwesig und die aktuelle Diskussion zur Verbesserung der Rechtslage für Kinder, die schon lange in Pflegefamilien leben, ein Positionspapier zur Kontinuität für Pflegekinder erarbeitet.

 Kontinuität und Sicherheit


03.-05.06.2014 – 15. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag in Berlin

Besuchen Sie den gemeinsamen Messestand

des Runden Tisches der Pflege- und Adoptivfamilienverbände

beim 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag vom 03. –05. Juni 2014 in Berlin (Messe Berlin, Eingang Süd) und am 04.06.2014 von 14.30–15.30 Uhr im City Cube Berlin, Ebene 3, Raum S1

den Workshop „Pflegefamilie wohin gehst du?“

Wir freuen uns auf ihren Besuch.


06.03.2013 – Erste gemeinsame Stellungnahme des „Runden Tisches der Pflege- und Adoptivfamilienverbände“
Alle Verbände haben in dieser Stellungnahme ihre gemeinsame Sichtweise des Pflegekinderwesens in der Praxis beschrieben und sich auf Forderungen zur Verbesserung der Pflegekinderhilfe geeinigt.

Dieses Positionspapier soll nun den Politikern und öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe übergeben werden.

Die Stellungnahme finden Sie hier angefügt:

 „Pflegekinder in Deutschland – Forderungen an Politiker, öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe“.


25.02.2013 – Gemeinsame Stellungnahme zum neuen Referentenentwurf „Vertrauliche Geburt“


Die im PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien und der Agenda Pflegefamilien zusammengeschlossenen Verbände sowie der hessische und baden-württembergische Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien äußern sich gemeinsam zum Referentenentwurf eines Gesetzes zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der „Vertraulichen Geburt“ vom Januar 2013.


10.01.2013 –Anhörung im Bundesfamilienministerium

Referentenentwürfe des Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend zum

– Gesetz zur Verwaltungsvereinfachung in der Kinder- und Jugendhilfe
– Erste Verordnung zur Änderung der Kostenbeitragsverordnung

 

Eine Vielzahl von Spitzenverbänden (z.B. BAG Landesjugendämter, der Paritätische Wohlfahrtsverband, IGFH, AGJ, DIJuF) als auch PFAD e.V. und der Aktivverbund e.V. wurden am 10.1.2013 zu einer Anhörung über die Referentenentwürfe ins Familienministerium eingeladen. Es entwickelte sich ein sehr konstruktives Gespräch,

Für Pfad nahm Fr. Dr. Carmen Thiele und für den Aktivverbund Rain Ellen Engel, Meta Kemmerich und Renate Schusch teil. Nach vorheriger Absprache der beiden Verbände hat sich der Aktivverbund der Stellungnahme von Pfad angeschlossen.

Das Thema Pflegeeltern/Pflegekinder wurde von den Teilnehmern aus dem Familienministerium als besonders wichtig angesehen. Es wurde uns versichert, dass die Überlegungen dazu ganz oben auf der Agenda des Ministeriums ständen.

 

Renate Schusch

Stellvertretende Vorsitzende Aktivverbund e.V.

Sprecherin Agendapflegefamilien

 

Stellungnahme des PFAD Bundesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Verwaltungsvereinfachung in der Kinder- und Jugendhilfe (KJVVG-E) und Entwurf der Ersten Änderungsverordnung zur Kostenbeitragsverordnung 19.12.2012

Im vorliegenden Entwurf sind Regelungen enthalten, die Auswirkungen für Kinder in Pflegefamilien haben. Der PFAD Bundesverband begrüßt, dass ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen nicht mehr als erstattungspflichtiger Betrag angerechnet werden muss. Gleichzeitig bitten wir, den Entwurf im Punkt 10 b noch einmal zu überarbeiten. Durch die bisherige Formulierung wird die Anrechnungsfreiheit ausschließlich „für

ehrenamtliche Tätigkeit“ oder „eine Tätigkeit im sozialen oder kulturellen Bereich“ beschränkt. Nicht alle jugendlichen Pflegekinder sind mit ihren sozialen und emotionalen Kompetenzen in der Lage als Übungsleiter oder Anleiter im kulturellen Bereich tätig zu werden. Kleinere Aufträge, die zwar marktwirtschaftlich angebunden sind, aber eher als Taschengeldgröße anzusehen sind, sollten hier ebenfalls Berücksichtigung finden.

Diese kleinen wirtschaftlichen Aufträge bieten jungen Menschen, die in den Hilfen zur Erziehung leben, die Möglichkeit, Ausdauer, Selbstdisziplin und Zuverlässigkeit zu erwerben. Die Aneignung dieser sozial erwünschten Kompetenzen wird durch kleinere finanzielle Anreize – Arbeitsentgelt – motiviert. Dabei bewegen sich diese finanziellen Anreize in einer Größenordnung, die ein alterstypisches Taschengeld nicht übersteigt.

Die Neuerungen in der Kinder- und Jugendhilfestatistik sind unseres Erachtens für den Bereich der Vollzeitpflege unausgereift. Nach wie vor ist eine Unterscheidung von befristeten Unterbringungen – „zeitlich befristete Erziehungshilfe“ – zu Dauerpflegeverhältnissen – „auf Dauer angelegte Lebensform“ – wie sie im § 33 SGB VIII unterschieden werden nicht enthalten.

Es ist uns durchaus bewusst, dass Hilfeperspektiven sich ändern können. Aus diesem Grund empfehlen wir die Kinder-und Jugendhilfestatistik um einen Bereich zu erweitern, der die nach § 36 geplante Perspektive als „zeitlich befristete Erziehungshilfe“ oder „auf Dauer angelegte Lebensform“ mit erfasst. Über diese Erhebungspflicht können mehrere Bereiche

zuverlässiger abgebildet werden, als dies bisher der Fall war und gleichzeitig in die Hilfeplanung das Element von „permanency planning“ erfasst werden.

Die Veränderungen in der Statistik bezüglich Adoption sind begrüßenswert. Nach wie vor gibt es aber auch danach noch keine Aussagen über Adoptionen, die im Ausland vollzogen wurden und in Deutschland lediglich anerkannt werden sollen.

Ein sehr wichtiger Regelungsbereich, der in zwölf Monaten ausläuft, ist weiterhin offen. Kinder mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen haben auch ein Recht, in einer Familie aufwachsen zu können.


08.06.2012  – Erstes Treffen „Runder Tisch der Pflege- und Adoptivfamilienverbände“

Initiiert vom PFAD Bundesverband trafen sich am 08.06.2012 die Vertreterinnen und Vertreter der bundesweit agierenden Organisationen

in Frankfurt am Main erstmalig zu einem gemeinsamen Gespräch.

Von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde Interesse an einem kontinuierlichen Austausch zu fachlichen und politischen Themen signalisiert, um gemeinsamen Interessen mehr Nachdruck zu verleihen. Es bestand Einigkeit darüber, sich künftig konstruktiv und zukunftsbezogen – wo immer ein Konsens möglich ist – gemeinsam zu den vielfältig anstehenden fachlichen und gesetzlichen Entwicklungen in der Adoptiv- und Pflegekinderhilfe zu äußern. Der Runde Tisch trifft sich zweimal im Jahr.